Anruf
+230 4033300
Nachrichtenredaktion
  • #facts
  • #Mauritius
  • #Holiday

10 Fakten über Mauritius

May 28 2019

Das schillernde tropische Juwel Mauritius vor der Ostküste Afrikas, das sich über 65 Kilometer Länge und 45 Kilometer Breite erstreckt, ist ein touristisches Paradies, das Reisende aus aller Welt anzieht. In diesem tropischen Paradies, das vor rund 8 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivitäten entstanden ist, können Abenteurer und Sonnenanbeter malerische Strände, wimmelnde Riffe und saphirblaue Lagunen genießen. Aber auch das üppige Innere der Insel, das durch faszinierende Naturwunder, saftige Zuckerrohrfelder und atemberaubendes Terrain gekennzeichnet ist, ist ein einmaliges Erlebnis.
 
Dieses faszinierende Land, Heimat einer Vielzahl seltener Flora und Fauna unterscheidet sich von allen anderen, die Sie bisher besucht haben. Dank seiner besonderen Geschichte, einer Mischung aus unterschiedlichen Kulturen, Religionen und kulinarischen Einflüssen in einer Nation ist es ein fantastisches Reiseziel. Die Menschen sprechen hier typischerweise Englisch, Französisch und Kreol. Ein Küstenparadies mit historischer Architektur und unglaublicher Natur – es ist wirklich ein einmaliges Urlaubsziel.
 
Wenn es Ihnen dieses faszinierende Land, das sowohl schön als auch aufregend ist, noch nicht angetan hat, dann finden Sie hier 10 interessante Fakten über Mauritius, die Sie wissen sollten:
 
1. Die Insel wurde erstmals von arabischen und malaiischen Seeleuten entdeckt
 
Wie bereits erwähnt, hat Mauritius eine außerordentliche Vergangenheit hinter sich. Die Insel wurde von den Niederländern, Franzosen und Briten kolonisiert, die die Sklaverei einführten. Viele der Sklaven kamen aus Afrika und wurden später – nach Abschaffung der Sklaverei – mit Lohnsklaven aus Indien und China ergänzt. Was zu einem Land mit vielfältigen Einflüssen und einer wunderbar ungewöhnlichen Kultur geführt hat. Im Jahr 1968 erlangte Mauritius schließlich seine Unabhängigkeit von den Briten. Es waren jedoch arabische und malaiische Seeleute, die dieses kleine Stückchen Paradies bereits im 10. Jahrhundert entdeckten, gefolgt von den Portugiesen, die die Insel erstmals im 16. Jahrhundert erkundeten. Die Insel wurde dann im 17., 18. und 19. Jahrhundert kolonisiert.
 
 
2. Das Land Mauritius ist mehr als eine Insel.
 
Eine weitere weniger bekannte Tatsache ist, dass das Land Mauritius tatsächlich die Inseln Mauritius, seinen Nachbarn Rodrigues und die äußeren Inseln Cargados Carajos Shoals (oder Saint Brandon) und die Agalega-Inseln umfasst. Obwohl dies von Großbritannien heftig angezweifelt wird, beanspruchen die Mauritier auch den Chagos-Archipel etwa 2.000 km im Nordosten.
 
3. Mauritius war der einzige bekannte Lebensraum des Dodos.
 
Der seit langem ausgestorbene Vogel Dodo war endemisch in Mauritius, wobei die Hauptinsel Mauritius der einzige bekannte Lebensraum für den flugunfähigen Vogel war. Der Dodo gilt immer noch als der Nationalvogel von Mauritius, er ist auch im nationalen Wappen vertreten. Man vermutet, dass sich der Dodo aus Tauben entwickelte die sich nach Mauritius verirrt hatten.
 
Das traurige Ende des Dodos soll den niederländischen Siedlern zu verdanken sein, die dem Vogel wahrscheinlich zum ersten Mal 1598 begegnet sind. Die Holländer nutzten den Vogel als Nahrung. Schiffsratten und andere Tiere, die von den Holländern auf die Insel gebracht wurden, räuberten die Eier aus den Bodennester des Dodos. Der Dodo wurde zuletzt in den 1660er Jahren gesehen. Es wird auch angenommen, dass der Autor von Alice im Wunderland - Lewis Carroll - inspiriert wurde, einen Teil seiner Geschichte (3. Kapitel) auf der Grundlage eines ausgestopften Dodos zu schreiben, den er im Oxford University Museum of Natural History gesehen hatte
 
 
4. Le Morne Brabant spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes.
 
Der legendäre Berg Le Morne Brabant spielte eine überraschende und bedeutende Rolle in einem Teil der wechselvollen Vergangenheit des Landes. Im 18. und 19. Jahrhundert war der Berg ein Zufluchtsort für entflohene Sklaven, die die Höhlen im Berg zur Bildung von Siedlungen nutzten. Die Sklaven lebten hier jahrelang, bis Soldaten kamen, die ihnen von der Abschaffung der Sklaverei auf Mauritius und von ihrer Befreiung erzählen wollten. Die Sklaven dachten jedoch, sie kämen, um sie zurück zu den Plantagen zu bringen, aus denen sie entkommen waren. Deshalb sprangen viele Sklaven in den Tod, da der Gedanke, zu ihren schrecklichen Lebensumständen zurückkehren zu müssen, als schlimmer angesehen wurde, als ihr Leben zu beenden.
 
5. Zwangsarbeiter wurden eingesetzt, als die Sklaverei abgeschafft wurde.
 
Die Briten schafften die Sklaverei auf Mauritius 1835 ab, erkannten aber, dass sie noch Menschen brauchten, die auf ihren Zuckerplantagen arbeiteten. Deshalb holten sie sich zwischen 1834 und 1920 Zwangsarbeiter, die größtenteils aus Indien kamen, um auf ihren Feldern zu arbeiten. Fast eine halbe Million Menschen wurden in diesem Zeitraum von Indien nach Mauritius gebracht.
 
 
6. Es gibt keine offizielle Sprache in Mauritius.
 
Obwohl Englisch als Hauptsprache der Regierung gilt und für offizielle Verwaltungszwecke verwendet wird, spricht ein Großteil der Inselbewohner auch Französisch. Noch häufiger ist jedoch das Kreol, eine vom Französisch inspirierte Sprache, die von 85,6% der Bevölkerung gesprochen wird. Obwohl Kreol von der Mehrheit der Bevölkerung gesprochen wird, gibt es auf Mauritius keine offizielle Amtssprache.
 
 
7. Mauritius hat zwei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten.
 
Zwei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Mauritius sind auch die beiden UNESCO-Weltkulturerbestätten Aapravasi Ghat und Le Morne Brabant, die beide heute als Erinnerungen an die Vergangenheit des Landes gelten.
 
8. Das Land verfügt über eine Reihe von Religionen
 
 
Die Menschen auf Mauritius haben die Freiheit, jede Religion auszuüben, die sie wollen. Die Mehrheit der Bevölkerung (48,5%) identifiziert sich mit Hindu (es ist das einzige afrikanische Land mit einer hinduistischen Mehrheit), aber es gibt viele Menschen die römisch-katholisch sind (rund 26,3% der Bevölkerung) und Muslime (17,3%). Eine Reihe anderer Religionen sind im Land außerdem vertreten.
 
9. Mauritius hat die höchste Bevölkerungsdichte in Afrika.
 
Die kleine Inselnation beherbergt über 1,2 Millionen Menschen. Das bedeutet, dass sie nicht nur die höchste Bevölkerungsdichte Afrikas, sondern auch eine der höchsten der Welt hat. Diese unglaubliche Bevölkerung besteht größtenteils aus Menschen mit indo-pakistanischer Herkunft (etwa zwei Drittel der Bevölkerung, von denen viele Nachkommen von Zwangsarbeitern sind). Etwa ein Viertel der Bevölkerung ist kreolisch (eine Mischung aus französischer und afrikanischer Abstammung) und es gibt eine kleine Population von Franco-Mauritiern und Sino-Mauritiern (mit chinesischer Abstammung)
 
10. Es ist ein beliebtes Strand- und Flitterwochenziel
 
Diese wunderschöne üppige tropische Wunderwelt – mit über 700 Arten einheimischer Pflanzen – zählt zu den schönsten Strand- und Flitterwochenzielen der Welt. So wurde beispielsweise Trou aux Biches bei den World Travel Awards 2011 als weltweit schönste Stranddestination ausgezeichnet.
  
Es gibt noch viele weitere faszinierende Fakten über Mauritius – zweifellos ist dies ein unvergessliches Urlaubsziel.

Related News Block in Content

Verwandte Nachrichten